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Fahrerlager • Team Silent Sport: Fahrerstimmen zum Hawkstone International Motocross 2010
09.03.2010 • 

Durchwachsener Tag für Dennis / Fehlende Rennpraxis bei Lars

Der MX-Track in Hawkstone Park ist alljährlich der Schauplatz für eines der drei großen internationalen Vorbereitungsrennen auf die FIM Motocross Weltmeisterschaft. So auch am vergangenen Wochenende. Unter den zahlreichen Teilnehmern aus ganz Europa waren auch Dennis Schröter und Lars Oldekamp vom Team Silent Sport aus Nettetal.
Foto: Jens Pohl
Dennis Schröder
Auf dem sandigen und teilweise gefrorenen Boden konnte Dennis Schröter bei kalten aber trockenen Witterungsbedingungen mit einem 12-15-Ergebnis aus beiden Wertungsrennen am Ende des Tages Platz 16 in der MX1-Gesamtwertung belegen. Lars Oldekamp, der den ersten Lauf als Zwölfter und den zweiten Lauf als Neunter beendete, sortierte sich auf Rang elf der MX2-Tageswertung ein.
Dennis Schröter: "Mein Renntag war etwas durchwachsen, nicht nur schlecht, aber auch nicht ganz zufrieden stellend. Es ging damit los, dass mir im Zeittraining die hintere Bremse ausgefallen ist, damit war an eine Verbesserung meiner Zeit nicht zu denken. Bei beiden Starts habe ich von der Rampe weg gut reagiert, aber dann nicht voll rein gehalten, ich glaube mein Startcrash vom letzten Jahr saß mir da noch im Hinterkopf. So habe ich in beiden Läufen um Platz 18-19 angefangen und mich dann Stück für Stück vorgearbeitet. In Lauf eins ging das ganz gut, in Lauf zwei bin ich auch schon auf Rang elf gewesen, als ich kurz vor Schluss noch übel abgestiegen bin und gerade noch so als 15. ins Ziel kam. Im Superfinale hat mir dann noch so der Schädel gebrummt, dass ich raus fahren musste."
Lars Oldekamp: "Ich stelle immer wieder fest, dass ich jetzt Rennpraxis brauche. Schließlich habe ich nach meiner Verletzung letztes Jahr eigentlich nur an meiner Fitness gearbeitet und erst ganz zum Schluss noch zwei Rennen gefahren. Ich fühle mich konditionell topfit, aber um mein Renntempo hoch zu bekommen, muss ich jetzt Rennen fahren. Zu meinem Wochenende gibt’s gar nicht so viel zu sagen, ich hatte gehofft etwas weiter vorne zu landen, aber gerade in den ersten drei Runden komme ich noch nicht richtig in Schwung. Im Superfinale hab’ ich noch einen ordentlichen Crash gehabt, ich bin zwar okay, aber an ein Weiterfahren war nicht zu denken."
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